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Ich weiß, ich kann nicht so tolle Märchen zu Papier bringen wie du. Ich fürchte dafür bin ich zuviel von einer Realistin was schreiben angeht... Trotzdem habe ich etwas angefangen, schon vor einigen Tagen und ich werde mal schauen, wie weit ich es noch bringen werde. Jedes Mal, wenn ich weiterkomme werde ich es hier hineinsetzen damit auch du es lesen kannst.. Vielleicht schaffe ich es, mich soweit zu öffnen, dass ich alles was ich in den jeweiligen Situationen gefühlt habe zu Papier bringen kann.. Wobei ich bezweifle, dass es Worte gibt, die Liebe ausdrücken können...

Tanz der Moleküle

(1)

Als ihre Blicke sich trafen war es, als würde ein heißes Schwert ihr Herz durchstoßen und als würde ihr Blut wieder zu fließen beginnen. War dies etwa das Gefühl wieder zu leben? War es dies, worauf sie in den letzten Monaten vergebens gewartet und gehofft hatte?

Kaum war er an ihr vorbeigegangen war dieses Gefühl auch schon wieder verschwunden und sie spürte, wie die Kälte zurückkehrte. Ein Blick zurück, ihre Augen suchten nach ihm und fanden ihn jedoch nicht...

 

Während der Arbeit in der Schulküche warf sie immer wieder einen Blick aus dem Fenster und hoffte, ihn noch einmal zu sehen. Ein einziges Mal – so dachte sie – würde ihr reichen, denn sie wollte nur wissen ob das, was sie gefühlt hatte mehr als Einbildung gewesen war.

Tatsächlich sah sie ihn noch ein einziges Mal bevor sie sich mit einer Freundin auf den Weg nach Hause machte. Er saß in einer Gruppe von Jugendlichen unter einem der Bäume auf dem Schulhof und ließ es sich gut gehen. Sein Anblick erfüllte sie zwar nicht mehr mit der gleichen Wärme aber nun verspürte sie Neugier.. Wer war er? Warum hatte sie ihn noch nie hier gesehen obwohl sie sich einbildete, so gut wie jeden Schüler ihrer Schule zumindest schon einmal bemerkt zu haben.

 

Wieder Zuhause drehten sich ihre Gedanken noch einige Zeit um den fremden Jungen bevor sie ihn vergaß... Vorerst...

 

 

 

Jeden Tag sah sie ihn nun, den Menschen, der ihr zuvor noch nie aufgefallen war. Er schien ihr viel zu oft wie durch Zufall über den Weg zu laufen und befand sich immer dort, wo ihre Blicke waren. Der Schulhof kam ihr so viel leerer vor und egal wo sie war, ihre Blicke fanden ihn. Ob sie bewusst nach ihm gesucht hatte wusste sie nicht... Vielleicht hatte sie es tatsächlich getan, denn immerhin musste sie sich selber eingestehen, wie neugierig sie war ihn kennen zu lernen oder zumindest zu erfahren, wer der Fremde war.

 

 

 

(2)

 

Blickte er wirklich in ihre Richtung oder war es erneut nur Einbildung oder Wunschdenken? Nur wenige Meter von ihr entfernt lachte er mit Freunden und immer wieder schienen seine Augen die Ihren zu suchen. "Hey?? Was ist denn mit dir los?" Eines der Mädchen, mit denen sie sich unterhalten hatte stupste sie sanft an und riss sie auf diese Art aus ihren Gedanken. Es konnte nur Einbildung sein... Geschichten wie diese, wenn zwei Menschen sich bemerkten und danach noch aneinander denken mussten gab es nur im Film. Dies konnte nicht Real sein. Müde lächelte sie in die Runde, grinste dann breit und sagte: "Ich war nur ein bisschen abgelenkt.. Entschuldigt". Abgelenkt war sie wirklich gewesen.. Aber sie konnte den anderen nicht sagen, dass es sich um einen Jungen handelte. In welche Stufe er wohl ging? Sie spürte die Angst tief in ihrer Brust.. Angst, sich zu verlieben und wieder, wie bisher immer, verletzt zu werden. Warum, Warum sollte er anders sein als die Menschen, an die sie bisher geraten war? Als sie sich zusammen auf den Weg zurück in die Klassenräume machten stand er plötzlich vor ihr. Ein Lächeln. Dies war ganz sicher ein Lächeln gewesen, das ihr gegolten hatte. Vorsichtig erwiderte sie es, bevor er an ihr vorbeiging und in einer der Klassen verschwand. Jeden Herzschlag spürte sie nun ganz genau.. Was geschah hier?

 

 

 

(3)

 

„Er hat nach dir gefragt....“ Ihre Freundinnen sahen sie erwartungsvoll an und schienen ihre Reaktion gar nicht erwarten zu können. „Wer?“ wollte sie verwundert wissen und blickte sich auf dem Schulhof um. „David“ erwiderte Kerstin und deutete auf einen Jungen, der einige Meter entfernt stand. Sofort fühlte sie, wie ihr die Röte ins Gesicht trat. Es war nicht irgendein Junge... Er war es... Nun blickte er in ihre Richtung und erwiderte dabei Kerstin’s Gruß. Das konnte doch nicht wirklich wahr sein, so was geschah nur im Märchen. „Was heißt, er hat nach mir gefragt?“ wollte Eva nun wissen und Kerstin lächelte: „Er hat meine Schwester gefragt wer du bist...“ „Warum?“ Aber das wusste niemand. „David.. alle nennen ihn Dave...“ grinste Doro und stupste Eva von der Seite an: „Er ist toll...“ Eva jedoch konnte sich nicht auf das konzentrieren, was alle ihr zu sagen versuchten. Warum? Was ging hier vor? Träumte sie? Vor allem jedoch stellte sie sich die Frage, was sie nun tun und wie es weitergehen sollte. Während sie sich auf den Weg zu ihrem nächsten Kurs machte fasste sie den Entschluss, ihn bei ICQ zu suchen. Niemals würde sie sich trauen ihn persönlich anzusprechen, das wusste sie. Aber einfach ignorieren konnte sie das Alles genau so wenig... Langsam und zäh floss der Tag dahin, bis sie sich endlich auf den Weg nach Hause machen konnte.

 

 


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